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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen
Rhein in Flammen | 2. Juli 2022 | Endkunden

Veranstalter

Bingen Tourismus & Kongress GmbH, Geschäftsstelle: Rheinkai 21, 55411 Bingen, rheininflammen@bingen.de (im folgenden „Veranstalter“)
Amtsgericht Mainz, HRB 22214

Anwendungsbereich 

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) finden auf das Rechtsverhältnis zwischen der Bingen Tourismus & Kongress GmbH als Veranstalter von Schifffahrten im Rahmen von Rhein in Flammen Bingen-Rüdesheim (nachstehend „Veranstaltung“ oder nur „Rhein in Flammen“) und Kunden Anwendung, die bei der Bingen Tourismus & Kongress GmbH Tickets für Rhein in Flammen im direkten Kauf (Vorverkaufsstelle) oder online beim Ticketing-Partner See Tickets GmbH erwerben. 

Die AGB gelten für sämtliche Leistungen im Rahmen dieses Rechtsverhältnisses (Verkauf und Lieferung von Tickets, Übernachtungen, Transfers und anderen Nebenleistungen, sowie Kartengutscheinen, Reservierung, Hinterlegung). 

Neben den sich aus diesen AGB ergebenden Pflichten, verpflichtet sich der Kunde zur Beachtung der weiteren Regeln, bzw. Hausordnungen für das Verhalten in den verschiedenen Bereichen der Veranstaltung insbesondere für das jeweilige Schiff, das Hotel und die Transferfahrzeuge, sofern Sie rechtzeitig vor Betreten des jeweiligen Bereichs bekannt gemacht werden. 

Vertragsbeziehungen 

Der Veranstalter verkauft Tickets für verschiedene Schiffe und verschiedene Kategorien für die Veranstaltung „Rhein in Flammen“ am 2. Juli 2022. Dadurch wird eine Vertragsbeziehung zwischen dem Kunden und dem Veranstalter begründet. Die Leistungen des Veranstalters sind die Durchführung der Veranstaltung und die Bereitstellung der mit der Buchungsbestätigung bestellten Tickets für die Mitfahrt auf einem Schiff bei der Veranstaltung. 

Bei Agenturkarten haftet ausschließlich die bereitstellende Reederei. 

Vertragsabschluss 

Der Kauf der Tickets erfolgt über den Ticketshop der See Tickets GmbH. Der Kunde wird dafür nach Auswahl des Tickets auf der Website des Veranstalters www.rheininflammen-bingen.de auf den Ticketshop der See Tickets GmbH weitergeleitet. Ergänzend gelten dort die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Tickets. 

Die See Tickets GmbH handelt beim Verkauf der Tickets als rechtsgeschäftlicher Vertreter und im Namen und auf Rechnung des Veranstalters. Der Vertrag zum Kauf des Tickets kommt ausschließlich zwischen dem Veranstalter und dem Kunden zustande. Der Kunde gibt mit der Betätigung des Buttons „zahlungspflichtig bestellen“ oder eines anderen der Vorschrift des § 312 j Abs. 3 BGB entsprechenden Buttons ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab, welches der Veranstalter im Falle der Zahlung durch Vorkasse mit Versand der Buchungsbestätigung per E-Mail und bei sämtlichen anderen Zahlungsarten durch den Versand der Buchungsbestätigungen oder der print@home-Tickets per E-Mail annimmt. 

Der Veranstalter ist berechtigt, eine Bestellung des Kunden, für die bereits eine Bestellnummer zugeteilt worden ist, zu stornieren (einseitiges Rücktrittsrecht), wenn der Kunde gegen die in nachstehender Ziffer V geregelten Weiterverkaufsverbote verstößt. Auf das vorbenannte Rücktrittsrecht finden die §§ 346 ff. BGB unter Ausschluss von § 350 BGB Anwendung. Die Regelungen gelten analog bei Kauf in der Geschäftsstelle des Veranstalters oder an einer Tageskasse. 

Personalisierung der Tickets, Zutritts- und Teilnahmevoraussetzung

Der Kunde ist verpflichtet, die Tickets ausschließlich für private Zwecke zu erwerben und zu nutzen. Jegliche/r gewerbliche oder kommerzielle Weiterverkauf/Weitergabe der erworbenen Tickets ohne die vorherige Zustimmung durch den Veranstalter ist verboten. Die Tickets sind personalisiert, d.h. nur derjenige erhält das Recht, die Veranstaltung zu besuchen, der Inhaber des Besuchsrechts ist. Sein Name ist Bestandteil des Tickets. Das Präparieren von Tickets (z.B. Aufdrucken, Abändern oder sonstige Arten der Veränderung von Tickets) zum Zwecke der Täuschung ist verboten.

Es ist davon auszugehen, dass die Veranstaltung nach dem 2G-Modell durchgeführt werden muss. Das heißt, der Zutritt ist nur mit einem gültigen und wirksamen Nachweis gestattet, dass die Kunden genesen sind oder einen vollständigen Impfschutz (die letzte Impfung liegt mindestens 14 Tage zurück) besitzen. Sollte bei einer Veranstaltung zusätzlich ein Testnachweis erbracht werden müssen oder die Nachweisepflichten entfallen, werden Sie darüber rechtzeitig vorher informiert. Ergänzend finden die Regelungen der jeweils am Veranstaltungstag gültigen Corona-Bekämpfungsordnung des Landes Rheinland-Pfalz Anwendung.

Versand, Hinterlegung 

Der Veranstalter ist berechtigt, für die Bearbeitung und den Versand der bestellten Anzahl von Tickets eine Gebühr für Porto und Bearbeitung pro Auftrag gegenüber dem Kunden zu berechnen. Gebühren für einen postalischen Versand ins Ausland sind individuell zu erfragen. Mit der Versendung von Tickets erfüllt der Veranstalter eine Schickschuld gegenüber dem Kunden. Die Versendung erfolgt auf Kosten und auf Risiko des Kunden, der Veranstalter behält sich die Auswahl des Versandunternehmens vor. 

Nur zeitgerecht bezahlte Tickets werden versendet. Sollte die in der Rechnung angegebene Zahlungsfrist vom Kunden nicht eingehalten werden, so behält sich der Veranstalter vor, die Karten wieder in den Freiverkauf zu geben. 

Eine Hinterlegung von Karten für die Veranstaltung (z. B. zur Abholung am Veranstaltungstag in den Vorverkaufsstellen, wenn aus zeitlichen Gründen kein Versand mehr sinnvoll ist) ist nur gegen Vorkasse möglich. Die Bestellung des Kunden sowie die Vereinbarungen mit dem Veranstalter zur Hinterlegung der Veranstaltungskarten in der Geschäftsstelle begründen eine rechtsverbindliche Vereinbarung über den Kauf der Karten. Auch wenn der Kunde hinterlegte Karten nicht abholen sollte, befreit ihn dies nicht von seiner Verpflichtung zur Zahlung des Kaufpreises bzw. begründet sich daraus kein Anspruch auf Rückerstattung desselben. 

Zahlungsregelung 

Der Kunde ist mit seiner Zahlung vorleistungspflichtig. Der Veranstalter ist berechtigt, die Versendung von bestellten Tickets zurückzustellen, bis sichergestellt ist, dass das Konto des Kunden für den Kartenpreis ausreichende Deckung aufweist, unter der Voraussetzung, dass ein rechtzeitiger Zugang der Tickets beim Kunden vor Veranstaltungstermin gewährleistet bleibt. Im Übrigen ist der Veranstalter berechtigt, bereits versandte Tickets vom Kunden zurückzufordern oder zu sperren, sofern vom Kunden übersandte/übergebene Schecks, bzw. erteilte Einzugsermächtigungen oder anderweitig getätigte Zahlungen seitens der von ihm beauftragten Zahlungsdienstleister nicht eingelöst bzw. nicht ausgeführt werden oder Rückbelastungen erfolgen. 

Der Kunde hat den Veranstaltern die finanziellen Aufwendungen zu erstatten, die ihr durch die vor bezeichneten Rückabwicklungen von Zahlungen entstehen. Daneben stehen dem Veranstalter sämtliche sonstigen Rechte und Ansprüche gegen den Kunden zu, die sich bei Verzug oder Nichtleistung des Kartenpreises aus den einschlägigen gesetzlichen Regelungen ergeben. 

Rücknahme von Veranstaltungskarten 

Der Kunde hat grundsätzlich keinen Anspruch darauf, dass der Veranstalter Tickets zurücknimmt oder umtauscht. Ausnahme hiervon ist der Fall, das aufgrund zwingender gesetzlicher Regelungen die Rückabwicklung des Ticketkaufs durchzuführen ist. Auch die Risiken der Verhinderung des Veranstaltungsbesuchs aufgrund Erkrankung des Kunden oder des Verlustes der gekauften Tickets liegen beim Kunden. Dem Kunden stehen in diesen Fällen keine Ansprüche gegen die Veranstalter zu, wobei bis einige Tage vor der Veranstaltung noch eine Neuausstellung von Tickets durch den Veranstalter möglich ist. 

Ausfall oder Abbruch der Veranstaltung/Verlegung des Veranstaltungstermins/Programmänderungen 

Bei Absage, Abbruch oder Änderung der Durchführung der Veranstaltung aufgrund von Ereignissen, die nachweislich außerhalb des Einflussbereichs des Veranstalters liegen, wie z. B. höhere Gewalt (insbesondere Terrorakte, Attentate, Attentatsdrohungen, Krieg, Bürgerkrieg oder kriegsähnlichen Ereignissen, Streik, Aussperrung, Arbeitsunruhen, Aufruhr und/oder innere Unruhen, Unwetter, Hoch- und Niedrigwasser, Überschwemmung, Pandemien/Epidemien) und/oder im Falle einer behördlichen Absage aufgrund der vorgenannten oder anderer Ereignisse, gilt eine Befreiung der Parteien von ihren jeweiligen Vertragspflichten. Der Rückerstattungsanspruch des Kunden richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten. Etwaige Schadenersatz- oder Aufwendungsersatzansprüche sind ausgeschlossen.

Im Fall der Absage der Veranstaltung aufgrund einer behördlichen Anordnung wegen des Covid19-Virus gilt diese Befreiung entsprechend. Dies gilt auch, wenn der Veranstalter aufgrund des Covid19-Virus nach Abwägung aller Umstände zu der Einschätzung gelangt, dass die Veranstaltung abgesagt werden muss, insbesondere wegen einer Gefahr für Leib und Leben der an der Veranstaltung Beteiligten oder der Kunden, aufgrund von Einreisebeschränkungen der an der Veranstaltung oder der Kunden oder wegen Vertragskündigungen durch Dritte, wie Subunternehmer, für die der Veranstalter keinen Ersatz beschaffen kann. 

Absagen oder Änderungen werden durch den Veranstalter so früh wie möglich bekannt gegeben. Änderungen während der Veranstaltung werden vom Veranstalter durch Aushänge bekannt gegeben. Hieraus können seitens des Kunden keine Ansprüche jedweder Art abgeleitet werden, es sei denn, der Veranstalter handelt grob fahrlässig oder mit Vorsatz. Ergänzend gelten die aktuellen Aushänge und die Anweisungen des Ordnungspersonals vor Ort. 

Beanstandungen 

Der Kunde ist verpflichtet, unverzüglich nach Erhalt die Tickets auf Richtigkeit der Anzahl sowie sämtlicher dem Kunden vorab bekannten Einzelheiten zur Veranstaltung (z. B. Datum, Uhrzeit, Abfahrtsort/Brücke) zu überprüfen. Reklamationen fehlerhafter Tickets müssen unverzüglich, binnen drei Werktagen nach Erhalt der Veranstaltungskarten aber spätestens bis zwei Tage vor der Veranstaltung gegenüber dem Veranstalter angezeigt und geltend gemacht werden. Maßgeblich für die Wahrung der Reklamationsfrist ist der Poststempel, bzw. das Eingangsdatum der E-Mail. 

Haftungsregelung und Thema Sicherheit 

Der Veranstalter haftet für den Fall des Ausfalls der Veranstaltung bzw. bei Ausfall des vom Kunden gebuchten Schiffes nur in Höhe des bezahlten Tickets. Aus wichtigem Grund (z. B. Ausfall des Schiffes) kann der Veranstalter den Kunden auf ein anderes Schiff in der gleichen Kategorie umbuchen. In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Erstattung des Tickets für den Kunden. Für sonstige Nebenleistungen, die nicht bei dem Veranstalter gebucht wurden, wie z. B. Übernachtungs- und Reisekosten, die mit der Teilnahme an der Veranstaltung verbunden sind, übernimmt der Veranstalter keinerlei Haftung gegenüber dem Kunden. 

Eine für den Fall schuldhaftere Pflichtverletzung oder aus sonstigen Rechtsgründen einem Gast entstehender Anspruch auf Schadensersatz wird zugunsten des Veranstalters dahingehend begrenzt, dass Letzterer haftet,

a. in voller Schadenhöhe nur bei grobem Verschulden im Sinne von § 309 Nr. 7 b BGB (Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit) des Veranstalters, seiner Organe oder leitenden Angestellten,

b. dem Grunde nach bei jeder schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, wobei unter wesentlichen Vertragspflichten solche zu verstehen sind, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet,

c. außerhalb solcher Pflichten dem Grunde nach nur für grobes Verschulden im Sinne von § 309 Nr. 7 b BGB für Erfüllungsgehilfen. Der Höhe nach haftet der Veranstalter in den Fällen b. und c. nur für Ersatz des voraussehbaren vertragstypischen Schadens.

Die in den Fällen a. bis c. geregelten Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten nicht im Fall der Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit einer Sache im Sinne des § 444 BGB, im Fall des arglistigen Verschweigens eines Mangels, im Fall von Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit eines Menschen, sofern der Veranstalter die dazu führende Pflichtverletzung zu vertreten hat, sowie im Fall einer zwingenden Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz oder im Fall der Übernahme des Beschaffungsrisikos im Sinne von § 276 BGB. Insoweit wird klargestellt, dass der Veranstalter das Beschaffungsrisiko nur bei ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung im Sinne einer ausdrücklichen verschuldensunabhängigen Verantwortlichkeit trägt.

Der Veranstalter übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Aussagen des Ordnungs- und Servicepersonals sowie von ihm nicht unmittelbar autorisierten Angaben in Social-Media-Kanälen.

Für Großveranstaltungen wie Rhein in Flammen sind eine Vielzahl an Sicherheitsmaßnahmen vom Veranstalter zu erbringen bzw. zu gewährleisten. Diese Sicherheitsmaßnahmen sind durch die genehmigenden Behörden vorgeschrieben. Dazu gehören u.a. Straßen- und Gehwegsperrungen und auch individuelle Taschenkontrollen auf den Schiffen. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis und Ihre Nachsicht, auch wenn durch diese Maßnahmen ggf. auch Verzögerungen beim Zugang auf die Schiffe oder bei der An- und Abfahrt zur Veranstaltung entstehen. 

Der Veranstalter haftet nicht für beschädigte, verloren gegangene, gestohlene oder sonst abhanden gekommene Gegenstände. 

Datenbearbeitung, Datenschutz 

Die personenbezogenen Daten des Kunden werden unter Beachtung des Datenschutzrechtes in dem für die Durchführung des Vertrages erforderlichen Umfang bearbeitet und genutzt. 

Der Veranstalter ist berechtigt, Daten an solche natürliche oder juristische Person weiterzugeben, die mit der Erfüllung des Veranstaltungsvertrages betraut sind. 

Der Kunde ist berechtigt, der Nutzung seiner Daten durch den Veranstalter zu widersprechen. In diesem Falle sind die Veranstalter unverzüglich zum Löschen der entsprechenden Kundendaten verpflichtet. 

Gerichtsstand, Anwendbares Recht 

Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten, die sich aus einem Ticketvorverkaufsgeschäft zwischen dem Veranstalter und einem Kunden ergeben oder im Zusammenhang mit einem solchen stehen, ist 55411 Bingen. Auch für Ticketverkäufe unter Versendung in ein anderes Land als die Bundesrepublik Deutschland (internationales Rechtsgeschäft) findet deutsches Recht Anwendung. Auch für Streitigkeiten aus einem solchen Verkaufsgeschäft ist der Gerichtsstand Rüdesheim am Rhein. 

Schlussbestimmungen 

Sollten einzelne Regelungen der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen aus rechtlichen Gründen unwirksam sein oder werden, soll hiervon unberührt die Gültigkeit und Rechtswirksamkeit der übrigen Regelungen Bestand behalten. Die unwirksame Regelung ist in diesem Falle durch eine solche zu ersetzen, die in rechtlich zulässiger Weise dem Inhalt der unwirksamen Regelung entspricht oder möglichst nahekommt.

Allgemeine Geschäftsbedingungen
Rhein in Flammen | 2. Juli 2022 | Geschäftskunden

Veranstalter

Bingen Tourismus & Kongress GmbH, Geschäftsstelle: Rheinkai 21, 55411 Bingen, rheininflammen@bingen.de (im folgenden „Veranstalter“)
Amtsgericht Mainz, HRB 22214

Anwendungsbereich 

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) finden auf das Rechtsverhältnis zwischen der Bingen Tourismus & Kongress GmbH als Veranstalter von Schifffahrten im Rahmen von Rhein in Flammen Bingen-Rüdesheim (nachstehend „Veranstaltung“ oder nur „Rhein in Flammen“) und Kunden Anwendung, die bei der Bingen Tourismus & Kongress GmbH Tickets für Rhein in Flammen im direkten Kauf (Vorverkaufsstelle) oder online beim Ticketing-Partner See Tickets GmbH erwerben. 

Die AGB gelten für sämtliche Leistungen im Rahmen dieses Rechtsverhältnisses (Verkauf und Lieferung von Tickets, Übernachtungen, Transfers und anderen Nebenleistungen, sowie Kartengutscheinen, Reservierung, Hinterlegung). 

Neben den sich aus diesen AGB ergebenden Pflichten, verpflichtet sich der Kunde zur Beachtung der weiteren Regeln, bzw. Hausordnungen für das Verhalten in den verschiedenen Bereichen der Veranstaltung insbesondere für das jeweilige Schiff, das Hotel und die Transferfahrzeuge, sofern Sie rechtzeitig vor Betreten des jeweiligen Bereichs bekannt gemacht werden. 

Vertragsbeziehungen 

Der Veranstalter verkauft Tickets für verschiedenen Schiffe und verschiedene Kategorien für die Veranstaltung „Rhein in Flammen“ am 2. Juli 2022. Dadurch wird eine Vertragsbeziehung zwischen dem Kunden und dem Veranstalter begründet. Die Leistungen des Veranstalters sind die Durchführung der Veranstaltung und die Bereitstellung der mit Buchungsbestätigung bestellten Tickets für die Mitfahrt auf einem Schiff bei der Veranstaltung. 

Bei Agenturkarten haftet ausschließlich die bereitstellende Reederei. 

Vertragsabschluss 

Der Kauf der Tickets erfolgt über den Ticketshop der See Tickets GmbH (nachfolgend nur „Tickets“). Der Kunde wird dafür nach Auswahl des Tickets auf der Website des Veranstalters www.rheininflammen-bingen.de auf den Ticketshop der See Tickets GmbH weitergeleitet. Ergänzend gelten dort die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Tickets. 

Die See Tickets GmbH handelt beim Verkauf der Tickets als rechtsgeschäftlicher Vertreter und im Namen und auf Rechnung des Veranstalters. Der Vertrag zum Kauf des Tickets kommt ausschließlich zwischen dem Veranstalter und dem Kunden zustande. Der Kunde gibt mit der Betätigung des Buttons „zahlungspflichtig bestellen“ oder eines anderen der Vorschrift des § 312 j Abs. 3 BGB entsprechenden Buttons ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab, welches der Veranstalter im Falle der Zahlung durch Vorkasse mit Versand der Buchungsbestätigung per E-Mail und bei sämtlichen anderen Zahlungsarten durch den Versand der Buchungsbestätigungen oder der print@home-Tickets per E-Mail annimmt. 

Auf das vorbenannte Rücktrittsrecht finden die §§ 346 ff. BGB unter Ausschluss von § 350 BGB Anwendung. Die Regelungen gelten analog bei Kauf in der Geschäftsstelle des Veranstalters oder an einer Tageskasse. 

Personalisierung der Tickets

Die Tickets sind personalisiert, d.h. nur derjenige erhält das Recht, die Veranstaltung zu besuchen, der Inhaber des Besuchsrechts ist. Sein Name ist Bestandteil des Tickets. Das Präparieren von Tickets (z.B. Aufdrucken, Abändern oder sonstige Arten der Veränderung von Tickets) zum Zwecke der Täuschung ist verboten.

Es ist davon auszugehen, dass die Veranstaltung nach dem 2G-Modell durchgeführt werden muss. Das heißt, der Zutritt ist nur mit einem gültigen und wirksamen Nachweis gestattet, dass die Kunden genesen sind oder einen vollständigen Impfschutz (die letzte Impfung liegt mindestens 14 Tage zurück) besitzen. Sollte bei einer Veranstaltung zusätzlich ein Testnachweis erbracht werden müssen oder die Nachweisepflichten entfallen, werden Sie darüber rechtzeitig vorher informiert. Ergänzend finden die Regelungen der jeweils am Veranstaltungstag gültigen Corona-Bekämpfungsordnung des Landes Rheinland-Pfalz Anwendung.

Versand, Hinterlegung 

Der Veranstalter ist berechtigt, für die Bearbeitung und den Versand der bestellten Anzahl von Tickets eine Gebühr für Porto und Bearbeitung pro Auftrag gegenüber dem Kunden zu berechnen. Gebühren für einen postalischen Versand ins Ausland sind individuell zu erfragen. Mit der Versendung von Tickets erfüllt der Veranstalter eine Schickschuld gegenüber dem Kunden. Die Versendung erfolgt auf Kosten und auf Risiko des Kunden, der Veranstalter behält sich die Auswahl des Versandunternehmens vor. 

Nur zeitgerecht bezahlte Tickets werden versendet. Sollte die in der Rechnung angegebene Zahlungsfrist vom Kunden nicht eingehalten werden, so behält sich der Veranstalter vor, die Karten wieder in den Freiverkauf zu geben. 

Eine Hinterlegung von Karten für die Veranstaltung (z. B. zur Abholung am Veranstaltungstag in den Vorverkaufsstellen, wenn aus zeitlichen Gründen kein Versand mehr sinnvoll ist) ist nur gegen Vorkasse möglich. Die Bestellung des Kunden sowie die Vereinbarungen mit dem Veranstalter zur Hinterlegung der Veranstaltungskarten in der Geschäftsstelle begründen eine rechtsverbindliche Vereinbarung über den Kauf der Karten. Auch wenn der Kunde hinterlegte Karten nicht abholen sollte, befreit ihn dies nicht von seiner Verpflichtung zur Zahlung des Kaufpreises bzw. begründet sich daraus kein Anspruch auf Rückerstattung desselben. 

Zahlungsregelung 

Der Kunde ist mit seiner Zahlung vorleistungspflichtig. Der Veranstalter wird vor Ablauf der Optionsfrist sofern eine Optionsfrist vereinbart wurde eine Anzahlungsrechnung in Höhe von 10 % des Auftragsvolumens in Rechnung zu stellen. Die Anzahlung gilt gleichzeitig als Buchungs- und Stornogebühr, wenn der Kunde das Ticketkontingent nach dem Ende der Optionsfrist zurückgibt. Bei einer Reservierung ab Februar 2022 kann direkt bei Auftragserteilung eine Anzahlung in Rechnung gestellt werden. Hiervon abweichende Regelungen sind möglich und schriftlich festzuhalten

Der Veranstalter ist berechtigt, die Versendung von bestellten Tickets zurückzustellen, bis sichergestellt ist, dass das Konto des Kunden für den Kartenpreis ausreichende Deckung aufweist, unter der Voraussetzung, dass ein rechtzeitiger Zugang der Tickets beim Kunden vor Veranstaltungstermin gewährleistet bleibt. Im Übrigen ist der Veranstalter berechtigt, bereits versandte Tickets vom Kunden zurückzufordern oder zu sperren, sofern vom Kunden übersandte/übergebene Schecks, bzw. erteilte Einzugsermächtigungen oder anderweitig getätigte Zahlungen seitens der von ihm beauftragten Zahlungsdienstleister nicht eingelöst bzw. nicht ausgeführt werden oder Rückbelastungen erfolgen. 

Der Kunde hat den Veranstaltern die finanziellen Aufwendungen zu erstatten, die ihr durch die vor bezeichneten Rückabwicklungen von Zahlungen entstehen. Daneben stehen dem Veranstalter sämtliche sonstigen Rechte und Ansprüche gegen den Kunden zu, die sich bei Verzug oder Nichtleistung des Kartenpreises aus den einschlägigen gesetzlichen Regelungen ergeben. 

Rücknahme von Veranstaltungskarten 

Der Kunde hat grundsätzlich keinen Anspruch darauf, dass der Veranstalter Tickets zurücknimmt oder umtauscht. Ausnahme hiervon ist der Fall, das aufgrund zwingender gesetzlicher Regelungen die Rückabwicklung des Ticketkaufs durchzuführen ist. Auch die Risiken der Verhinderung des Veranstaltungsbesuchs aufgrund Erkrankung des Kunden oder des Verlustes der gekauften Tickets liegen beim Kunden. Dem Kunden stehen in diesen Fällen keine Ansprüche gegen die Veranstalter zu, wobei bis einige Tage vor der Veranstaltung noch eine Neuausstellung von Tickets durch den Veranstalter möglich ist. 

Ausfall oder Abbruch der Veranstaltung/Verlegung des Veranstaltungstermins/Programmänderungen 

Bei Absage, Abbruch oder Änderung der Durchführung der Veranstaltung aufgrund von Ereignissen, die nachweislich außerhalb des Einflussbereichs des Veranstalters liegen, wie z. B. höhere Gewalt (insbesondere Terrorakte, Attentate, Attentatsdrohungen, Krieg, Bürgerkrieg oder kriegsähnlichen Ereignissen, Streik, Aussperrung, Arbeitsunruhen, Aufruhr und/oder innere Unruhen, Unwetter, Hoch- und Niedrigwasser, Überschwemmung, Pandemien/Epidemien) und/oder im Falle einer behördlichen Absage aufgrund der vorgenannten oder anderer Ereignisse, gilt eine Befreiung der Parteien von ihren jeweiligen Vertragspflichten. Der Rückerstattungsanspruch des Kunden richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten. Etwaige Schadenersatz- oder Aufwendungsersatzansprüche sind ausgeschlossen.

Im Fall der Absage der Veranstaltung aufgrund einer behördlichen Anordnung wegen des Covid19-Virus gilt diese Befreiung entsprechend. Dies gilt auch, wenn der Veranstalter aufgrund des Covid19-Virus nach Abwägung aller Umstände zu der Einschätzung gelangt, dass die Veranstaltung abgesagt werden muss, insbesondere wegen einer Gefahr für Leib und Leben der an der Veranstaltung Beteiligten oder der Kunden, aufgrund von Einreisebeschränkungen der an der Veranstaltung oder der Kunden oder wegen Vertragskündigungen durch Dritte, wie Subunternehmer, für die der Veranstalter keinen Ersatz beschaffen kann. 

Absagen oder Änderungen werden durch den Veranstalter so früh wie möglich bekannt gegeben. Änderungen während der Veranstaltung werden vom Veranstalter durch Aushänge bekannt gegeben. Hieraus können seitens des Kunden keine Ansprüche jedweder Art abgeleitet werden, es sei denn, der Veranstalter handelt grob fahrlässig oder mit Vorsatz. Ergänzend gelten die aktuellen Aushänge und die Anweisungen des Ordnungspersonals vor Ort. 

Buchungen sind verbindlich. Die Stornofristen und die dem Veranstalter pauschal verbleibenden Erfüllungsansprüche werden wie folgt vereinbart. Die Stornogebühren resultieren aus den gebuchten Gesamtleistungen.

Stornosätze

Bis 60 Tage vor Veranstaltungs-Beginn (03. Mai 2022) fallen 10 % Kosten als Stornogebühr an, sonst kostenlose Rückgabe der Tickets.

60 – 31 Tage vor VA Beginn

 

Bis 01. Juni

30%

30 – 15 vor VA-Beginn

 

Bis 17. Juni

75%

danach

  

100%

Bis 10% der bestellten Tickets können bis 3 Tage vor Ankunft kostenfrei storniert werden. Die dann gebuchten Tickets werden voll berechnet.

Beanstandungen 

Der Kunde ist verpflichtet, unverzüglich nach Erhalt die Tickets auf Richtigkeit der Anzahl sowie sämtlicher dem Kunden vorab bekannten Einzelheiten zur Veranstaltung (z. B. Datum, Uhrzeit, Abfahrtsort/Brücke) zu überprüfen. Reklamationen fehlerhafter Tickets müssen unverzüglich, binnen drei Werktagen nach Erhalt der Veranstaltungskarten aber spätestens bis zwei Tage vor der Veranstaltung gegenüber dem Veranstalter angezeigt und geltend gemacht werden. Maßgeblich für die Wahrung der Reklamationsfrist ist der Poststempel, bzw. das Eingangsdatum der E-Mail. 

Haftungsregelung und Thema Sicherheit 

Der Veranstalter haftet für den Fall des Ausfalls der Veranstaltung bzw. bei Ausfall des vom Kunden gebuchten Schiffes nur in Höhe des bezahlten Tickets. Aus wichtigem Grund (z. B. Ausfall des Schiffes) kann der Veranstalter den Kunden auf ein anderes Schiff in der gleichen Kategorie umbuchen. In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Erstattung des Tickets für den Kunden. Für sonstige Nebenleistungen, die nicht bei dem Veranstalter gebucht wurden, wie z. B. Übernachtungs- und Reisekosten, die mit der Teilnahme an der Veranstaltung verbunden sind, übernimmt der Veranstalter keinerlei Haftung gegenüber dem Kunden. 

Eine für den Fall schuldhaftere Pflichtverletzung oder aus sonstigen Rechtsgründen einem Gast entstehender Anspruch auf Schadensersatz wird zugunsten des Veranstalters dahingehend begrenzt, dass Letzterer haftet,

a. in voller Schadenhöhe nur bei grobem Verschulden im Sinne von § 309 Nr. 7 b BGB (Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit) des Veranstalters, seiner Organe oder leitenden Angestellten,

b. dem Grunde nach bei jeder schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, wobei unter wesentlichen Vertragspflichten solche zu verstehen sind, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet,

c. außerhalb solcher Pflichten dem Grunde nach nur für grobes Verschulden im Sinne von § 309 Nr. 7 b BGB für Erfüllungsgehilfen. Der Höhe nach haftet der Veranstalter in den Fällen b. und c. nur für Ersatz des voraussehbaren vertragstypischen Schadens.

Die in den Fällen a. bis c. geregelten Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten nicht im Fall der Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit einer Sache im Sinne des § 444 BGB, im Fall des arglistigen Verschweigens eines Mangels, im Fall von Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit eines Menschen, sofern der Veranstalter die dazu führende Pflichtverletzung zu vertreten hat, sowie im Fall einer zwingenden Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz oder im Fall der Übernahme des Beschaffungsrisikos im Sinne von § 276 BGB. Insoweit wird klargestellt, dass der Veranstalter das Beschaffungsrisiko nur bei ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung im Sinne einer ausdrücklichen verschuldensunabhängigen Verantwortlichkeit trägt.

Der Veranstalter übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Aussagen des Ordnungs- und Servicepersonals sowie von ihm nicht unmittelbar autorisierten Angaben in Social-Media-Kanälen.

Für Großveranstaltungen wie Rhein in Flammen sind eine Vielzahl an Sicherheitsmaßnahmen vom Veranstalter zu erbringen bzw. zu gewährleisten. Diese Sicherheitsmaßnahmen sind durch die genehmigenden Behörden vorgeschrieben. Dazu gehören u.a. Straßen- und Gehwegsperrungen und auch individuelle Taschenkontrollen auf den Schiffen. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis und Ihre Nachsicht, auch wenn durch diese Maßnahmen ggf. auch Verzögerungen beim Zugang auf die Schiffe oder bei der An- und Abfahrt zur Veranstaltung entstehen. 

Der Veranstalter haftet nicht für beschädigte, verloren gegangene, gestohlene oder sonst abhanden gekommene Gegenstände. 

Datenbearbeitung, Datenschutz 

Die personenbezogenen Daten des Kunden werden unter Beachtung des Datenschutzrechtes in dem für die Durchführung des Vertrages erforderlichen Umfang bearbeitet und genutzt. 

Der Veranstalter ist berechtigt, Daten an solche natürliche oder juristische Person weiterzugeben, die mit der Erfüllung des Veranstaltungsvertrages betraut sind. 

Der Kunde ist berechtigt, der Nutzung seiner Daten durch den Veranstalter zu widersprechen. In diesem Falle sind die Veranstalter unverzüglich zum Löschen der entsprechenden Kundendaten verpflichtet. 

Gerichtsstand, Anwendbares Recht 

Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten, die sich aus einem Ticketvorverkaufsgeschäft zwischen dem Veranstalter und einem Kunden ergeben oder im Zusammenhang mit einem solchen stehen, ist 55411 Bingen. Auch für Ticketverkäufe unter Versendung in ein anderes Land als die Bundesrepublik Deutschland (internationales Rechtsgeschäft) findet deutsches Recht Anwendung. Auch für Streitigkeiten aus einem solchen Verkaufsgeschäft ist der Gerichtsstand Rüdesheim am Rhein. 

Schlussbestimmungen 

Sollten einzelne Regelungen der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen aus rechtlichen Gründen unwirksam sein oder werden, soll hiervon unberührt die Gültigkeit und Rechtswirksamkeit der übrigen Regelungen Bestand behalten. Die unwirksame Regelung ist in diesem Falle durch eine solche zu ersetzen, die in rechtlich zulässiger Weise dem Inhalt der unwirksamen Regelung entspricht oder möglichst nahekommt.

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON

Bingen Tourismus & Kongress GmbH

Rheinkai 21 | 55411 Bingen am Rhein

Bingen Tourismus & Kongress GmbH

Rheinkai 21 | 55411 Bingen am Rhein